Chiropraktik

Die Chiropraktik ist eine manuelle, biomechanische Beahandlungsmethode, um die Beweglichkeit der Gelenke  wiederherzustellen z.B. an der Wirbelsäule. 

 


 

Das chiropraktische Behandlungskonzept

 

In Deutschland leiden etwa 80% der Bevölkerung unter Rückenbeschwerden. In Schweden stellte man fest das ca. 60% der Kinder eine ungleiche Beinlänge hatten. Warum so viele Menschen unter Rückenproblemen leiden ist noch unklar.

 

Ein Wort zur Anatomie:

 

Durch unsere Wirbelsäule läuft das Rückenmark. Dieses verbindet alle Organe über Nerven mit dem Gehirn. Blockaden und Fehlstellungen einzelner der insgesamt 24 Wirbelkörper können zu Störungen nahezu aller Organe führen.

 

In der Chirotherapie spricht man von der Blockierung eines oder mehrerer Gelenke, zum Teil mit Schmerzausstrahlung. Ursache dafür ist eine Störung der Steuerung des Gelenkspiels aufgrund einer Fehlverarbeitung sensibler Nervensignale auf Rückenmarksebene. Ziel der Chiropraktiker ist es, mit klar definierter, schonender Grifftechnik, die Spannung der Gelenke zu normalisieren und somit den Schmerz zu lindern, im besten Fall bis zur Beschwerdefreiheit.

 

Die Chiropraktik eignet sich neben der Behandlung lokaler Beschwerden/ Schmerzen des Bewegungsapparates auch zur Therapie anderer Beschwerden:

 

 Einige Beispiele:

 

  • Lumbalgien, Neuralgien, „Ischias“
  • diffusen Rückenschmerzen
  • Schulter-Arm-Syndrom
  • Beckenschiefstand
  • nicht pathologische Beinlängendifferenzen
  • Epicondylitis ( Golf- und Tennisarm)
  • Knieprobleme
  • Hüftbeschwerden
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Schwindel, Tinnitus
  • Atmungsstörungen, Brustraumschmerz

 

Die Praxis für ganzheitliche Medizin behandelt den aktiven und passiven Bewegungsapparat des Menschen. Sie beschäftigt sich vornehmlich mit der Biomechanik von Gelenken, den Muskeln, Bändern, Gefäßen und der Lymphe.
Der wichtigste Grundsatz hierbei ist die Regel, dass ein Organ solange nicht gesund werden kann, solange die Körperflüssigkeiten in diesem betroffenen Organ nicht harmonisch fließen. In der Regel kombinieren wir Ihre chiropraktische Behandlung sehr wirkungsvoll mit anderen Therapiemethoden wie z.B. Schröpfen, Kinesio Tape, mobilisierende Gelenkdrainage, Elektrotherapie, Breuss Massage etc.

 

Nach ihrer chiropraktischen Behandlung gibt es zwei Möglichkeiten:

Die erste, häufigste und beste Möglichkeit ist, die Schmerzen/ Ausfälle sind spontan verschwunden oder zumindest deutlich geringer!

Bei der zweiten Möglichkeit reagiert der Schmerzbereich mit einer Art „Reizerscheinung“ und der Schmerz wird nicht spontan geringer sondern vielleicht sogar etwas intensiver. Eventuell entsteht ein Muskelschmerz wie ein „Muskelkater“.

Dieses Phänomen nach den ersten Behandlungen ist völlig normal und ist spätestens nach 3 Tagen verschwunden.

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Dauer der Behandlung:
Wie stark und wie lange war der Nerv durch eine Subluxation (Blockade) eingeklemmt? Liegt bereits eine Nervenentzündung vor? Wie stark ist die Muskulatur angespannt?

 Bei Subluxationen und Beckenschiefständen die älter als 3 Wochen sind muss Ihr Körper wieder „lernen“ gerade zu bleiben! Als Faustformel gilt: Sie benötigen 3-5 Behandlungen im Abstand von ca.4-6 Tagen. Im Anschluss daran werden zwei Kontrollen im steigenden Abstand durchgeführt.

 

 Ihr Verhalten nach der Behandlung
Fahren sie nicht unmittelbar nach der Behandlung mit dem Auto. Gehen Sie erst 10 Minuten langsam spazieren. Gönnen sie sich am Behandlungstag ausreichende Ruhe und Schonung. Relaxen sie, damit sich der Nerv beruhigen kann und die Muskulatur wieder entspannt. Für ihr Empfinden spielt es keine Rolle, ob der Nerv eingeklemmt war oder "nur" noch ihre Muskulatur verspannt ist. Nehmen sie ihre verordneten Medikamente und meiden sie schwere Tätigkeiten. Vor allem Rotationssportarten ( Tennis, Golf, Volleyball etc.) sollten am Behandlungstag vermieden werden.
Die Muskelkater ähnlichen Probleme am Behandlungstag können vermieden werden durch reichliches Trinken.

 

Die Kosten der Behandlung

Die Kosten für die Behandlung sind streng an die Gebührenordnung für Heilpraktiker von 1985 angelehnt. Sie werden von allen Privatkassen zu wesentlichen Anteilen übernommen. Auch die Kostenteilübernahme durch die Beihilfe ist in der Regel gewährleistet. Je nach Therapie ergibt sich bei der Erstuntersuchung/ Erstbehandlung eine Summe von ca. 60-70 € und den Folgehandlungen von ca. 40-50 €. Zum Monatsende erhalten Sie eine Rechnung die sie bequem innerhalb der nächsten 30 Tagen zahlen können.